Bauernmuseum Lanzenkirchen – Kunst, Kultur & Events

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Das Bauernmuseum Lanzenkirchen bewahrt bäuerliche und handwerkliche Kulturgüter und vermittelt Einblicke in den Alltag früherer Generationen. Im Mittelpunkt steht eine umfangreiche Sammlung mit mehr als 6.000 Exponaten, die über Jahrzehnte aufgebaut und laufend erweitert wurde. Gezeigt werden…

Das Bauernmuseum Lanzenkirchen bewahrt bäuerliche und handwerkliche Kulturgüter und vermittelt Einblicke in den Alltag früherer Generationen.

Im Mittelpunkt steht eine umfangreiche Sammlung mit mehr als 6.000 Exponaten, die über Jahrzehnte aufgebaut und laufend erweitert wurde. Gezeigt werden Gegenstände aus dem bäuerlichen Leben, Werkzeuge und Geräte aus Handwerksberufen sowie thematische Bereiche wie Küchengeräte, technische Geräte und Spielzeug. Zur Sammlung gehören auch komplette historische Werkstätten und einzelne besondere Stücke; als herausragendes Objekt wird ein etwa 300 Jahre alter Troadkasten genannt. Damit richtet sich das Museum an alle, die regionale Alltagsgeschichte, traditionelle Arbeitsweisen und materielle Kultur nachvollziehen möchten, etwa Familien, Schulklassen, Kulturinteressierte oder Besucherinnen und Besucher aus der Umgebung.

Ergänzend zur Ausstellung werden Einblicke in praktische Tätigkeiten und Vorführungen aus dem traditionellen Handwerk und der Landwirtschaft beschrieben, beispielsweise textile Handwerkskunst wie Spinnen und Weben, Arbeiten mit historischen Wasch- und Bügelgeräten ohne Strom oder das Vorführen alter Maschinen. Solche Programmpunkte werden im Rahmen von Veranstaltungen wie der Langen Nacht der Museen aufgegriffen und machen die Sammlung als lebendiges Kulturerbe erfahrbar. Für die Orientierung innerhalb der Bestände stehen thematische Zugänge und eine Suche zur Verfügung; außerdem werden Bildergalerien als Einblick in ausgewählte Ausstellungsstücke angeboten.

Träger und organisatorischer Rahmen ist der Museumsverein Lanzenkirchen, der seit 1988 besteht und die Entwicklung des Museums begleitet. Historisch geht die Sammlung auf den Aufbau durch Klaus Haberler zurück, der bereits vor rund 50 Jahren mit dem Sammeln begann und 1981 mit 600 Exponaten eröffnete. Heute ist das Museum ein lokaler Anlaufpunkt, um die Lebensweise der Vorfahren vor dem Vergessen zu bewahren und regionale Geschichte anhand originaler Objekte zu verstehen. Weitere Informationen sind unter https://www.bauernmuseum-lanzenkirchen.at zusammengefasst, einschließlich Hinweisen zur Sammlung und zur Anreise nach Lanzenkirchen in Niederösterreich, südlich von Wien gelegen. Dabei wird die Erreichbarkeit per Pkw, Bus, Bahn und Fahrrad erwähnt, was die Planung eines Besuchs erleichtert, wenn man Kulturangebote in der Region mit einem Ausflug verbinden möchte. Insgesamt steht das Bauernmuseum Lanzenkirchen für die dokumentierte Bewahrung und anschauliche Vermittlung bäuerlicher Alltagskultur und handwerklicher Traditionen.