Aufwachen in der digitalen Welt – Bildung

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Aufwachen in der digitalen Welt vermittelt digitale Achtsamkeit und unterstützt dabei, den Umgang mit digitalen Geräten bewusster und verantwortungsvoller zu gestalten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Digitalisierung den Alltag und das Zusammenleben beeinflusst und wie sich eigenes…

Aufwachen in der digitalen Welt vermittelt digitale Achtsamkeit und unterstützt dabei, den Umgang mit digitalen Geräten bewusster und verantwortungsvoller zu gestalten.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Digitalisierung den Alltag und das Zusammenleben beeinflusst und wie sich eigenes Medienverhalten oft unbemerkt auf Beziehungen auswirkt. Das Angebot setzt daran an, fremdgesteuertes und unreflektiertes Handeln zu erkennen und Schritt für Schritt in eine eigenverantwortliche Nutzung zu überführen, die zu den eigenen Werten und zum jeweiligen Lebensbereich passt.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Erwachsenen als Vorbildern im Familienalltag. Thematisiert wird, wie sich das Medienverhalten von Kindern an den Gewohnheiten der Bezugspersonen orientiert und wie Erwachsene lernen können, Kinder achtsam zu begleiten. Dabei geht es nicht nur um Regeln oder Technik, sondern um Haltung, Aufmerksamkeit und konkrete Veränderungen im täglichen Miteinander, wenn digitale Geräte präsent sind.

Hinter dem Angebot stehen Dr. Peter Groißböck, MSc MA BEd, und Gerhard Neubauer, BEd. Sie greifen die Rolle digitaler Werkzeuge auf und ordnen sie als mächtige, zugleich anspruchsvolle Hilfsmittel ein, die bewusst verstanden und eingesetzt werden sollten. Dadurch entsteht ein Rahmen, in dem Reflexion, Orientierung und begleitende Impulse Platz haben.

Weitere Informationen zum Ansatz und zum Angebot sind unter https://www.aufwachen.at zusammengefasst. Das Angebot ist vor allem für Erwachsene relevant, die ihr eigenes Medienverhalten bewusster gestalten möchten und im Umgang mit Kindern und digitalen Geräten mehr Klarheit und Verantwortung in den Alltag bringen wollen. In typischen Situationen wie Familienleben, Erziehung und gemeinsamer Freizeit unterstützt es dabei, digitale Nutzung nicht nebenbei passieren zu lassen, sondern aktiv und achtsam zu steuern, um Konfliktpotenzial zu reduzieren und Beziehungen bewusster zu leben und zu begleiten. Dabei steht die praktische Umsetzbarkeit im Vordergrund: Wahrnehmen, reflektieren und im Alltag konsequent anders handeln, wenn es nötig ist, ohne das Digitale grundsätzlich zu verteufeln oder zu idealisieren, sondern es als Teil des Lebens verantwortungsvoll einzuordnen und zu nutzen. So entsteht ein Zugang, der sowohl Selbstverantwortung als auch Begleitung stärkt und digitale Gewohnheiten in einen bewussteren, menschlicheren Kontext stellt, besonders dort, wo gemeinsame Zeit, Aufmerksamkeit und Vorbildwirkung entscheidend sind.