Airleader – Industrie & Produktion
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Airleader entwickelt herstellerunabhängiges Kompressormanagement für die Drucklufterzeugung in Druckluftstationen und verbindet Steuerung, Messtechnik und Visualisierung zu einem durchgängigen System. Im Mittelpunkt steht eine „mitdenkende“ Kompressorsteuerung, die den Betrieb mehrerer Verdichter…
Airleader entwickelt herstellerunabhängiges Kompressormanagement für die Drucklufterzeugung in Druckluftstationen und verbindet Steuerung, Messtechnik und Visualisierung zu einem durchgängigen System.
Im Mittelpunkt steht eine „mitdenkende“ Kompressorsteuerung, die den Betrieb mehrerer Verdichter aufeinander abstimmt und so eine bedarfsgerechte Druckluftversorgung unterstützt. Airleader ist für unterschiedliche Kompressorbauarten ausgelegt, darunter Schraubenkompressoren, Turboverdichter, Kolbenkompressoren, Rotationsverdichter und Scrollkompressoren. Abgedeckt werden verschiedene Druckbereiche von Vakuum bis Hochdruck, sodass sich das System in unterschiedlichen industriellen Anwendungen einsetzen lässt, in denen stabile Druckverhältnisse und ein nachvollziehbarer Energieeinsatz wichtig sind.
Für die Effizienzsteigerung ermittelt das System den aktuellen Verbrauch in Echtzeit und schaltet passende Kompressorkombinationen. Ziel ist es, unnötige Starts zu vermeiden, Leerlaufverluste zu reduzieren und die Auslastung gleichmäßiger zu verteilen. Durch den Betrieb in einem gemeinsamen, schmalen Druckband können Druckschwankungen verringert werden, ohne definierte Untergrenzen der Versorgung zu unterschreiten. Damit richtet sich Airleader an Betriebe, die Energiekosten und Wartungsaufwand systematisch beeinflussen und die Druckluftstation als Teil ihres Energiemanagements betrachten.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Betriebssicherheit. Mit entsprechender Sensorik erfasst Airleader Zustände und Messwerte der Kompressoren sowie von Zubehöraggregaten wie Trocknern, Filtern, Kondensatableitern, Kühlwasseranlagen und Lüftungstechnik. Dazu gehören unter anderem Überwachungen, die frühzeitig auf Unregelmäßigkeiten hinweisen können, etwa bei Lagerzuständen, Temperaturen oder Differenzdrücken. Ergänzend unterstützt die Erfassung von Leistungsdaten die Beurteilung der Effizienz einzelner Aggregate und hilft dabei, Auffälligkeiten im Betrieb zu erkennen.
Für Transparenz sorgt eine Web-Visualisierung, die Zustände, Meldungen und Sensorwerte sichtbar macht und langfristig in hoher zeitlicher Auflösung speichert. So lassen sich Entwicklungen nachvollziehen und Ursachen für Qualitäts- oder Prozessprobleme im Nachhinein prüfen. Für die Einbindung in übergeordnete Energie- und Managementsysteme stehen Schnittstellen wie OPC und Modbus zur Verfügung; außerdem sind Exportmöglichkeiten in gängige Formate vorgesehen. Weitere Informationen zu Airleader stehen unter https://www.airleader.at zur Verfügung.